Alles Barbie oder was? Gedanken zum neuen Jahr
2023 ist fast rum, was blieb besonders hängen? Männer, wir müssen mal reden. Was ist denn los in dieser Gesellschaft? Es wird langsam irgendwie peinlich, zu den Männern der Generation Babyboomer zu gehören. Wie ich darauf komme? Nun ja, AfD, starker Mann, Böllerverbot, Instagram, Barbie, was halt gerade in Nachrichten, Jahresrückblicken, Social Media und Gesprächen so rumgeistert. Zu allem Überfluss
(F)Rohe Weinachten
So sehr ich auch wünschte, ich könnte hier ausschliesslich aus meiner Ich-Sicht über die persönlichen Dinge schreiben, die mich beschäftigen, damit therapeutisch für meine Selbstfürsorge und meinen Selbstwert sorgen, andere idealerweise zum Nachdenken bewegen und den Einen oder die Andere sogar zum Nachahmen anregen, bevor sie in ähnlichen persönlichen Sümpfen landen, so sehr geht dieser fromme Wunsch nicht in Erfüllung……..manchmal
Warum sagt einem das keiner?
Wir Männer altern nicht, wir reifen. Böse Zungen würden sagen, manche wie guter Whisky – so wie ich natürlich – die meisten eher wie Camembert. Werden zwar innen weicher, aber zunehmend stinkig. Frage ich mein Umfeld, würden sie die Metapher mit dem Camembert und mir nicht ganz spontan abstreiten. Was ist denn hier los? Eigentlich alles gut, alles tutti, va
Komfortzone – komfortabel in den Burnout und wieder hinaus
Gemütlich entspannt sitze ich im vor Kurzem erworbenen Sessel, die Füsse auf dem dazu passenden Hocker locker abgelegt, umschmeichelt von warmen Wollhausschuhen. Draussen pfeift der Wind ums Haus, der Kaffee – natürlich mit Hafermilch – duftet aus einer Tasse neben mir, im Hintergrund spendet mir Spotify sanft gestreamte Musik, ich habe bezahltes Frei, auf den Knien liegt das Macbook. Mein
Der Tod – Momento moriendum esse
Bedenke, dass Du sterben wirst! Stellt Euch vor: da kommt Ihr also siegreich von der Schlacht nach Hause, lasst die prächtigsten Pferde vor den Wagen spannen, der Weg führt durch die jubelnden Massen durch den in weiser Voraussicht für Euch erbauten Triumphbogen. Und dann stellt irgendein Miesepeter einen Sklaven hinter Euch auf den Wagen, der Euch einflüstert: „Momentum moriendum esse
Mein Jahrmarkt der Sorgen
Oft liege ich nachts wach, die Gedanken fahren Karussell. Ein Gedanke ergibt den anderen und irgendwann fängt alles wieder von vorne an. Es geht auf und ab, links und rechts, kein Wunder, dass es manchmal Grübelkarussell genannt wird. Es ist ja nicht mein Intellekt, der jetzt unbedingt über dies und das nachdenken will, im Gegenteil, das poppt in mir in
Das letzte Drittel
Da stehe ich nun auf dem auf dem grauen Asphalt des stillgelegten Flugplatzes neben meinem jugendlich bedruckten lila Mountain Board, komme nicht vor und nicht zurück. So nach und nach schleicht sich der Unterschied zwischen dem erträumten Dahingleiten mit dem Wind und der schnöden Wirklichkeit des buckligen Weges in mein Bewusstsein und ich nehme die unschöne Realität wahr: Kiten ausgerechnet