Komfortzone – komfortabel in den Burnout und wieder hinaus
Gemütlich entspannt sitze ich im vor Kurzem erworbenen Sessel, die Füsse auf dem dazu passenden Hocker locker abgelegt, umschmeichelt von warmen Wollhausschuhen. Draussen pfeift der Wind ums Haus, der Kaffee – natürlich mit Hafermilch – duftet aus einer Tasse neben mir, im Hintergrund spendet mir Spotify sanft gestreamte Musik, ich habe bezahltes Frei, auf den Knien liegt das Macbook. Mein
Männer haben auch Gefühle, nämlich:
Hunger und Durst, das stand auf einer Tasse, die ich von einer meiner Töchter geschenkt bekam. Natürlich fand ich das sehr lustig, wusste aber auch, dass das so nicht stimmt, bin schliesslich auch mit unserem evolutionären Gefühlskit ausgestattet. Was dagegen stimmt: ich zeige meine Gefühle recht ungern. Also das, was wirklich im mir vorgeht, tarne ich recht gerne. Wut und
Misanthropischer Philanthrop
Die beste Lebensgefährtin von allen schickte mir neulich ein Meme. Für die Älteren von uns: in diesem Neuland Internet verbringen Menschen viel Zeit damit, alte Filmschnipsel oder Bilder neu zusammenzumixen, um eine Botschaft über die moderne Welt zu verbreiten. In diesem Meme also fragte Ingrid Bergmann den Gary Grant – so ganz jung kann der Ersteller des Memes nicht gewesen
Minus 16
Diabetes ist eine Sch…… -Wahrheit. Die will ich nicht hören. Doch! Durch meine Lebensweise ist der Zuckerstoffwechsel völlig aus dem Ruder gelaufen. Ich bin müde und schlapp, also sagt mein Urzeitvieh in mir: rein mit den Gummibärchen und der Nervennahrung, auch, wenn es mein alter Body mit seinen Fettreserven im Speckmantel nicht braucht. Die Bauchspeicheldrüse wird durch den überhöhten Zuckerkonsum
Hauch der Veränderung
Auf Spotify gibt es eine wunderbare Interviewreihe über Veränderungen im Leben. Sehr speziell ist in diesem Podcast, dass Menschen im Alter zwischen 55 und 65 interviewt werden, gemeinhin als „geburtenstarke Jahrgänge“, „demographisches Problem“ oder kurz: „Boomer“ bekannt. Ich bevorzuge „Menschen meines Alters, die etwas zu erzählen haben“. Denn das haben sie. Durch geschickte und persönliche Fragen sprechen sie über einschneidende